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  #1  
Alt 18.12.2008, 07:11
hmhmhm hmhmhm ist offline
Gelegenheits-Gamer

Benutzerbild von hmhmhm 

Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 39
Qualitätssenkung versus Premium

Ich habe mitgekriegt, dass die Spielemacher probieren, höhere Einnahmen zu generieren. Dies kann prinzipiell auf 2 Arten geschehen: mehr Werbung oder mehr Premium Verkauf.

Dagegen ist mal a proiri nichts einzuwenden, ABER:
Dies kann und darf nicht auf Kosten einer Senkung des Minimalstandards gehen.

Im Klartext:
Bisher konte EO kostenlos gespielt werden, man nahm aber Werbebanner in Kauf. Etwas mehr Komfort konnte man sich via Premium Account erkaufen. Offenbar ist/war der Premium Account nun nicht dermassen begehrt, dass genügend Spieler genügend Euros locker machten. Also müssen neue Verkaufsargumente für Premium geschaffen werden. Doch anstatt Premium zu verbessern (was jeder einigermassen versierte Ökonom tun würde), wird die Gratislinie verschlechtert.

Seit kurzem erhalte ich sporadisch Botschaften, die einerseits darauf zielen, mein Spiel zu verlangsamen, um in mir ein unstillbares Premiumverlangen zu wecken. Andererseits ist der Text so aufgebaut, dass ich, wie weilands in der Schule, ein miserables Gewissen haben sollte, so unverschämt zu sein und nicht Premium zu spielen. Jedenfalls wird mir deutlich mitgeteilt, dass ich dafür bestraft werde, da ich gratis zocke. Anders lässt sich die Textpassage ("Aber Ihr spielt Empire Online vollkommen kostenlos. Aus diesem Grund müsst Ihr auf die Einblendung des Werbebanners warten.") nämlich nicht interpretieren. Man beachte das "müssen"...!

Ich bin nun zwar nicht gerade Volkswirt oder sowas, aber eines weiss ich mit Bestimmtheit: Ein Anbieter, von zwei ähnlichen, preislich aber unterschiedlichen Produkten wird nicht reussieren, vom teureren mehr zu verkaufen, wenn er das billigere schlechter macht.
Im Gegenteil riskiert er, dass sich die Konsumenten geneppt fühlen und zu anderen Anbietern wechseln.
Denn eines ist klar: Der Browsergame-Spieler braucht EO nicht, aber EO braucht den Spieler. Dies festzuhalten hat nichts zu tun mit Geiz oder Parolen wie "Paul darf doch auch,.... er hat ja soviel Arbeit...." etc., sondern ist schlicht und einfach mal eine klare Darstellung einer wirtschaftlichen Binsenwahrheit.

Die Vorgehensweise der Spielproduzenten erscheint mir deshalb fragwürdig:
Sie brauchen eine gewisse Anzahl Spieler, um überhaupt Werber anzulocken. Diese Anzahl werden sie nur über ein gutes, aber kostenloses Grundangebot bekommen. Einsicht in diese Grundweisheit haben sie bewiesen, denn bis vor kurzem war das Spiel in seiner Gratisversion ein durchaus akzeptabler Spass. Wenn sie nun aber das Grundangebot verschlechtern, werden unweigerlich einige Leute die Spielfreude verlieren, andere werden zu anderen Anbietern wechseln, jedenfalls wird die Gesamtspielerzahl sich sicherlich nicht erhöhen, sondern wahrscheinlich sinken.
Ob dies im Sinne der Spielemacher ist??

Was tun? Nun, da wären einige Anregungen: Nichts davon ist umwerfend neu, aber viele kleine Schritte führen bekanntlich auch zum Erfolg: auch auf Gratisstufe den Komfort nicht ab- sondern ausbauen. Um einen Unterschied zu Premium zu haben, können ev. komplette Premiumwelten eingerichtet werden. Ev. Minipremiums anbieten, wenn ein Spieler sich die Werbung anklickt. Das Programm verbessern, sowohl im Auftritt als auch in der Zuverlässigkeit (Bsp. Stabilität der Prefs). etc.etc.

Ich hoffe, ich trete mit diesen Zeilen niemandem auf den Zeh, das wäre nicht beabsichtigt.
mfg
hm
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  #2  
Alt 18.12.2008, 10:01
vilvoorde vilvoorde ist offline
Newbee

 

Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 7
Wow ... du sprichst mir aus dem Herzen.

Wie ich in einem anderen Beitrag geschrieben habe, als ich das Spiel gestartet habe war es ein kostenloses Onlinegame. Jetzt fühlt man sich eher wie ein Mensch 2. Klasse nur weil man nicht bereit ist für ein Browsergame Geld auszugeben.
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  #3  
Alt 18.12.2008, 11:13
Marc Aurelius Marc Aurelius ist offline
Zocker

 

Registriert seit: 09.10.2008
Beiträge: 71
und ich hasse Spieler die meinen auf meine Kosten etwas umsonst zu bekommen :twisted:
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  #4  
Alt 18.12.2008, 11:15
ohrene ohrene ist offline
BrowserGamer

Benutzerbild von ohrene 

Registriert seit: 17.09.2008
Ort: Weiden
Beiträge: 208
ohrene eine Nachricht über ICQ schicken
ey langsam reicht das gehäule ^^ geht doch mal nen PC Spiel Kaufen omg echt für nen gutes 60€ aufwärts... 20 Monate Premium woooooooooow
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  #5  
Alt 18.12.2008, 11:33
Titus Quintus Titus Quintus ist offline
Newbee

 

Registriert seit: 14.09.2008
Beiträge: 17
ich bewundere paul, weil er erkennt, dass über ein premium keine kampfkraft oder ressourcen erstanden werden dürfen. das macht ein spiel kaputt. er bietet uns an, punkte zu erdenken, die es ihm ermöglichen, den premiumaccount attraktiver zu gestalten. eine möglichkeit ist, den non-premiumaccount weniger attraktiv zu gestalten. nicht sitten und mehr werbung bedeutet kein spielstärkenverlust.
und jetzt nochmal. schämt ihr euch gar nicht, wegen 3 € IM MONAT so eine debatte zu starten? das ist ein außerordentlich faires angebot. bedenkt nur die arbeit, die paul & friends nur mit der moderation des forums haben.
geht mal vor die tür und schaut genau, was ihr so für 3 € kaufen könnt.
und wenn ihr 6 monate bucht, gibt es die für unglaubliche 15 €. das sind 2,5 € / monat. und wer die nicht hat, sollte vielleicht seine situation im leben überdenken. auch das sozialverhalten halte ich langsam bei diesen "ICH ZAHLE GRUNDSÄTZLICH NICHT" leuten, für nicht zeitgemäß.
@empire-team: toller job, weiter so. gute angebote sprechen sich herum.
3 € im monat ist ein superfaires angebot und zeigt mir, dass ich hier richtig bin, weil hier keine geldgeier sind.
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  #6  
Alt 18.12.2008, 11:45
hansolo17 hansolo17 ist offline
Gelegenheits-Gamer

 

Registriert seit: 01.09.2008
Beiträge: 36
Ich muss hier auch eine Lanze für das EO-Team brechen!!!!
Ich finde es TOP, dass die User in die Überlegungen mit einbezogen werden.
Ich habe in einem anderen Online-Browser-Game erlebt, dass neue PremiumFeatures eingeführt wurden, dass Dinge geändert wurden, ohne dass vorab irgendetwas angekündigt wurde. Es wurde aauch nicht darüber gesprochen, welche Auswirkungen die Änderungen haben werden.

Man möchte hier niemanden vergraulen - Paul macht klar, dass sich auch Non-Premium-Spieler in irgendeiner Weise an der Weiterentwicklung des Spiels beteiligen müssen. Und das ist richtig so!!!
Wer nicht für ein Browserspiel bezahlen möchte- ist ok. Die Entscheidung trifft jeder für sich selbst. Werbeeinblendungen sind meinr Meinung nach ok...
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  #7  
Alt 18.12.2008, 11:45
paul paul ist offline
Administrator

Benutzerbild von paul 

Registriert seit: 09.05.2006
Beiträge: 31.106
Wie schon gesagt:

Zitat:
Zitat von paul
Naja, aktueller Bericht von dem Einbau des layers, geht nicht :-(
also die Layer sind größer als der Mittelteil des Spiels...

damit kommt dann ein Querscrollbalken um überhaupt auf das Schliessfeld des Layers zu kommen :-(

Das geht gar nicht ...

Also muss ich da wieder ne Lösung basteln ...
Zitat:
Zitat von paul
Das wird Euch nicht gefallen, was ich da gebaut hab....

Also ich muss Euch auf eine externe Seite schicken, wo Ihr 5 Sek. auf den Werbe-Layer warten müsst.

So lange ich der "Zurück zum Spiel"-Link deaktiviert, und dann gehts weiter.

Anders gehts aber nicht.

Ich werde das mal in W1 und W2 einspielen. Da ich das gleich in der Internationalen Version eingebaut habe
Das habe ich nicht extra gemacht
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  #8  
Alt 18.12.2008, 11:58
hmhmhm hmhmhm ist offline
Gelegenheits-Gamer

Benutzerbild von hmhmhm 

Registriert seit: 08.12.2008
Beiträge: 39
Ich glaube, ein paar Leute haben meinen Beitrag nicht so genau gelesen, wie dies wünschenswert gewesen wäre.

Es ging und geht mir nicht darum, das Für und Wider von € 3.00 abzuwägen, auch nicht um "Geiz ist geil" Mentalitäten und schon gar nicht um die Frage, ob das EO Team eine gute Arbeit leiste oder nicht.

Dagegen wollte ich (als Unternehmer, der etwas von Wirtschaften versteht) ein paar SACHLICHE Überlegungen zur Frage der Wirtschaftlichkeit einer Vermarktung des Spiels EO ( und eigentlich aller sogenannten Browsergames) einbringen.

Aeusserungen wie "Schämt Euch" oder "das Gehäule" zeigen zwar eine wenn auch nicht unbedingt positive so doch ziemlich diskriminatorische emotionale Reaktion auf meine Erörterungen, der Sache dienlich sind jedoch solch subjektive Beiträge kaum.

Ich betone nochmals: die Fragen der wirtschaftlichen Effizienz einer Vermarktung eines Browsergames im Internet unterscheidet sich in nichts von der Vermarktung irgend eines anderen Produktes in der Nicht-Internet-Wirtschaft. Die Regeln der freine Marktwirtschaft treffen eben auch für Browsergames zu.

Zuletzt noch: Ich war der Meinung, ein paar gute Vorschläge eingebracht zu haben. Die Schreihälse haben dies offenbar übersehen...

mfg
hm
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  #9  
Alt 18.12.2008, 12:58
rime_one rime_one ist offline
Exploit Finder

Benutzerbild von rime_one 

Registriert seit: 13.09.2006
Ort: Hannover
Beiträge: 683
Zitat:
Zitat von hmhmhm
Ich betone nochmals: die Fragen der wirtschaftlichen Effizienz einer Vermarktung eines Browsergames im Internet unterscheidet sich in nichts von der Vermarktung irgend eines anderen Produktes in der Nicht-Internet-Wirtschaft. Die Regeln der freine Marktwirtschaft treffen eben auch für Browsergames zu.
Da muss ich dich ein bissel korrigieren, auch wenn alles was du schreibst Hand und Fuss hat und theoretisch beweisbar.

Grundsätzlich gelten die gleichen Marktbedingungen von Anbote und Nachfrage wie für jeden Markt mit unendlich vielen Anbieter und Käufern.
Aber die Wirtschaftsinformatik und speziell die Bereich E-Commerce, E-Business und E-Enternainment entwickeln sich 7mal schneller als die normale Marktwirtschaft.

Das heißt 365 Tage im Berich der Wirtschaftsinformatik entspricht sieben normales Wirtschaftsjahr. Der Entwicklung-, Anpassungs- und Innovationsdruck in einem so schnellebigen Markt ist enorm.
Es bedarf schnellen kreativen Handelns und man ist auf schnelle produktive Feedbacks angewiesen.


Wie ich erwähnt habe, ist alles was du sagst theoretisch beweisbar, aber einen wirtschaftliche Theorie basiert immer auf der Grundnahme des "rational handelnden Individuums".
Das heißt, dass jeder Markteilnehmer (Anbieter und Käufer) jederzeit und in allen Situationen rational handelt. Rational bedeutet in diesem Fall "Gewinnmaximierend".
Da sich aber Spielspaß schlecht in einer montären Form messen läßt, verhalten sich Wirtschaftssubjekte oftmals nicht rational wenn es um Güter wie Freizeit oder öffnetliche Güter handelt.

Ich werde jetzt mal das Problem man beispiel eines öffnetliche Gutes darstellen.
Öffentliche Güter sind nicht rivalisiernd, heißt jeder kann sie nutzen und es kann niemand davon ausgeschlossen werden.

Nehmen wir als Beispiel eine Straße:
-Jeder darf sie benutzen.
-Keiner kann davon ausgeschlossen werden auf einer Straße zu fahren/gehen.
-Finanziert wird sie von allen Menschen über die Steureinnahmen des Staats und sind somit aus Sicht des Konsumenten kostenlos.
-Wenn ich die Straße benutze, beanspruche ich einen kleinen Teil für mich (vergleichbar mit privaten Eigentum).

Jetzt stellen wir uns den Berufsverkehr vor, alle wollen nach Hause.
Jeder will ein Stück Straßen auf dem er fahren kann und da alle Individuen grundsätzlich zuerst den eigenen Nutzen maximieren, wolle alle die erstens und schnellsten sein.
Die Folge davon sind Staus, der Platz auf der Straße wird knapp und das scheinbare Privateigentum wird minimiert.

Jeder der Mensch auf der Straße würde, wenn man ihn fragt wieviel es ihm wert wäre die Straße zu verbreitern, einen verhältnismäßig hohen Wert nennen. Vorausgesetzt er muss nur den Wert nennen.

Wenn man die Menschen fragen würde was ihnen einen breitere Straße wert ist und sie dann den genannten Betrag auch bezahlen müßten, wird der genannte Wert sehr viel niedriger ausfallen als ohne die Zahlungsklausel.

Was lehrt uns das über EO???
EO ist im weiteren Sinne ein öffentliches Gut:
-Jeder kann es spielen
-Es ist kostenlos
-Ein Account ist scheinbare privates Eigentum

Wenn jemand etwas verbessern oder ändern möchte, dann steht für jeden die individuelle Nutzenmaximierung im Vordergrund.
Solange er für die Nutzenmaximierung (vgl.: mehr Platz auf der Straße) nichts bezahlen muss, ist es ihm sehr viel wert... mehr als 3€ für Premium!
Aber wenn er für die Nutzenmaximierung bezahlen muss (Premium-Account), dann ist es ihm nicht 3€ wert.

Wenn jetzt alle Menschen rational handeln würden, würde niemand Premium kaufen!!!
Das Ergebnis aus diesem Beispiel ist, dass scheinbar doch nicht alle Individuen rational handeln oder der zusätzliche Nutzen von Premium und dessen Wert individuell verschieden wahrgenommen und monetär bewertet wird.

Allein mit ökonomsichen Theorien läßt sich das Problem von kostenlosen Spielen und Premium-Accounts nicht lösen. Die individuelle Bewertung von Kosten und Nutzen spielt dabei eine große Rolle.
Und man kann nicht leugnen, dass es Spiele gibt, die ohne Premium-Accounts nicht spielbar sind bzw. nur gegen Bezahlung spielbar sind. Diese haben nicht den Charakter von öffnetliche Güter und somit auch nicht das zuvor beschreibene Problem.

Also das Abwägen von Prem vs. Non-Prem ist nicht so einfach wie es scheint. Daher bleibt nichts anderes über als es auszuprobieren und die Reaktion von des Markts auf das veränderte Angebot abzuwarten.

Und wenn ich das mal hier anführen darf:
EO hat sich innerhalb von 2 Jahren ohne große Finanzspritzen von Aussen sondern durch Refinanzierung (Prem-Einnahmen flossen direkt ins das Spiel zurück, kein Geld für Paul) und Paul's Eigenkapital von der Beta-Phase bis zu einem Spiel mit inzwischen 5 Servern entwickelt.
Das zeugt davon das Paul irgendwas richtig gemacht hat
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  #10  
Alt 18.12.2008, 13:45
scorp scorp ist offline
Gelegenheits-Gamer

 

Registriert seit: 22.09.2008
Beiträge: 49
@hmhmhm

Der Text mag vielleicht hart formuliert sein, ist mir aber lieber als irgendsoein wischi-waschi-gesülze das im Prinzip dasselbe aussagt.

Deine Gedankengänge gefallen mir, drum werd ich mich jetzt auch aus der Diskussion rausnehmen und sie im stillen weiterverfolgen...

mfg
Scorp
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